Nicht jede Botschaft wird besser verstanden, wenn sie möglichst laut ausgesprochen wird. Gerade im öffentlichen Raum wirken Sympathie, Humor und ein Augenzwinkern oft nachhaltiger als Verbote und Mahnungen. Für die Stadt Biel durfte das virus Ideenlabor eine neue Sensibilisierungskampagne für Hundehalter entwickeln. Entstanden sind originelle Plakatsujets, die zum Mitdenken anregen, positiv auffallen und das Miteinander im öffentlichen Raum fördern.
Unsere Leistungen in diesem Projekt:
Die Stadt Biel engagiert sich für eine hohe Lebensqualität im öffentlichen Raum. Damit Parks, Grünanlagen und Begegnungszonen für alle attraktiv bleiben, setzt sie neben klaren Regeln auch auf gezielte Sensibilisierung der Bevölkerung. Im Rahmen dieser Kampagne standen Hundehalterinnen und Hundehalter im Mittelpunkt – mit den Themen Leinenpflicht und der verantwortungsvollen Entsorgung von Hundekot.
Rücksicht sichtbar machen
Die Stadt Biel beauftragte uns, eine Plakatkampagne zu entwickeln, die Hundehalter auf sympathische Weise für zwei wichtige Anliegen sensibilisiert: die Einhaltung der Leinenpflicht in bestimmten Bereichen sowie die konsequente Beseitigung von Hundekot. Die neuen Sujets sollten sich gestalterisch an die bereits etablierten Bieler Anti-Littering-Plakate anlehnen und deren sympathischen Charakter weiterführen. Gesucht war eine Kommunikation, die Verständnis schafft statt zu belehren.
Botschaften mit einem Augenzwinkern
Wir entwickelten drei eigenständige Plakatsujets – eines zur Leinenpflicht und zwei zum Thema Entsorgung von Hundekot. Mit einer klaren Bildsprache, originellen Aussagen und einer sympathischen Tonalität gelingt es den Motiven, Aufmerksamkeit zu erzeugen, ohne den Polizisten zu spielen. Gleichzeitig fügen sie sich gestalterisch nahtlos in die bestehende Sensibilisierungslinie der Stadt Biel ein und stärken deren Wiedererkennungswert im öffentlichen Raum.
Mehr Verständnis für ein gutes Miteinander
Die neuen Plakate sind bereits an verschiedenen Standorten im Einsatz und sorgen für Schmunzeln. Sie transportieren ihre Botschaft auf eine freundliche, aber wirkungsvolle Weise. So zeigt sich einmal mehr: Gute Kommunikation kann Verhaltensänderungen anstossen – auch ohne erhobenen Zeigefinger.